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Mahl- und Mischtechnik

Eines der Alleinstellungsmerkmale unseres Betriebes ist die Herstellung des Futters für die Tiere in der eigenen Mahl- und Mischanlage. Getreide und Mais wird auf unserem Betrieb geerntet, verarbeitet und mit abgestimmten Zusatzkomponenten vermischt. Der hohe Arbeitsaufwand wird mit der hohen Flexibilität und Kontrolle über die Qualität des Futters belohnt.

 

Um den Weg des Futters darzustellen habe ich das Ganze in drei Schritte unterteilt:

Getreidelagerung

Für ein gutes Futter ist die Qualität der Grundfuttermittel unerlässlich.
Das geerntete Getreide muss gereinigt und getrocknet werden, um den Befall mit Pilzen und Schädlingen zu verhindern.
Vor Beginn der Ernte muss außerdem alles sauber gemacht und die Fördertechnik kontrolliert werden.
Wichtig ist außerdem das Lager zeitig und mit Getreide von guter Qualität wieder aufzufüllen, wenn die Vorräte aus eigener Ernte zu Neige gehen.


Futterherstellung

Die Herstellung des Futters erfolgt dann nach genau abgestimmter und vom Computer umgesetzter Rezeptur.

Die Grundmischung aus gemahlenem Getreide wird vermengt mit Mineralstoffen, Rohfaseranteilen und Energieträgern, um eine ausgewogene Ernährung der Sauen und Ferkel zu gewährleisten.

Die Rezepte können immer wieder neu angepasst werden, wenn fütterungsbedingte Probleme auftreten oder sich die Zusammensetzung der Ernteprodukte geändert haben.

Die fertige Trockenfuttermischung wird dann wiederum in Futtersilos zwischengelagert.



Fütterungssysteme

Aus den Futtersilos heraus kann das Futter automatisiert bis in den Futtertrog der Schweine transportiert und dort bedarfsgerecht dosiert werden.

Dies ist bei allen Ferkelaufzuchtplätzen und im Sauenbereich der Fall.

Nur im Abferkelstall wird bei uns noch per Hand gefüttert, um hier flexibel und unabhängig von der Technik das Futter individuell austeilen zu können.

In der Schweinemast haben wir eine Flüssigfütterungsanalage mit eigenem Anmischbehälter.